Tests

Versuche und Tests:

Jetzt gilt es natürlich meine Theorien zu testen, und die besten und ökonomischsten Wege zu finden um brache Flächen wieder zu begrünen.

Hierfür werde ich mehrere Tests in steigenden Dimensionen starten. Natürlich nicht unter Laborbedingungen, und auch nicht 100% Aussagekräftig, da ich im privaten Rahmen eine viel zu kleine Probengröße habe. Doch helfen mir diese kleinen Tests meine Methode zu verbessern und zu prüfen ob sie überhaupt sinnvoll einsetzbar ist und funktioniert.

 

Erster Versuch:

  • Für den ersten Versuch werde ich mehrere Behälter mit Sand, oder andrem nährstoffarmen Substrat, wie zum Beispiel Glasperlen oder Substrate für Hydrokulturen (Blähton, Basalt, Perlit oder Kies),  füllen und im Boden eine Drainage installieren, damit sich keine Staunässe bildet.
  • In jedem dieser Behälter wird eine andere Kombination von Pflanzen und oberflächlicher Düngung des Bodens eingesetzt. Und zwar:
    • ein Kontrollbehälter nur Sand zum testen ob sich von alleine eine Vegetation bildet
    • ein Kontrollbehälter mit Sand und einer Humusschicht zum testen ob sich mit Nährstoffreicherem Boden eine Vegetation selbständig bilden kann
    • mit Sand und Rasensamen
    • mit Sand, Humus und Rasensamen
    • mit Sand, Humus, Rasensamen und Würmern
    • mit Sand und Baumsetzling
    • mit Sand, Humus und Baumsetzling
    • mit Sand, Humus, Baumsetzling und Würmern
    • mit Sand und Gründüngepflanzen
    • mit Sand, Humus und Gründüngepflanzen
    • mit Sand, Humus, Grundüngepflanzen und Würmern
    • mit Sand, Stroh und Rasensamen
    • mit Sand, Stroh und Baumsetzling
    • mit Sand, Stroh und Gründüngepflanzen
    • mit Sand, Holzmulch und Rasensamen
    • mit Sand, Holzmulch und Baumsetzling
    • mit Sand, Holzmulch und Gründüngepflanzen
  • So kann herausgefunden werden, ob sich Vegetation mit oberflächlicher Düngung besser entwickeln kann als ohne, und wie stark die Effekte sind.

Zweiter Versuch:

  • Der zweite Versuch ist ein Test in kleinem Maßstab in der Natur
  • Hierfür wird ein kleines, vorzugsweise günstiges Grundstück benötigt. Dies kann ein gewöhnliches Grundstück sein, oder ein Stück Land mit bereits zerstörtem Boden, wie zum Beispiel eine alte Bauschuttdeponie, Kiesgrube oder durch degradation zerstörte Landwirtschaftliche Fläche. Auch ein alter Sand- oder Schotterplatz wären passend.
    • für den Fall, dass ein günstiges gewöhnliches Grundstück gefunden wird, muss für den Test der fruchtbare Oberboden abgetragen werden. Diese Erde wird dann in Containern gesammelt und kann als Grundlage für den späteren Wurmhumus dienen. Um die Fläche weiter unfruchtbar zu machen können lokal Lagerfeuer entfacht werden.
  • Wenn das Grundstück fertig Vorbereitet ist, wird es in mehrere gleich große Quadranten eingeteilt, und wie in Versuch 1 unterschiedlich bepflanzt und präpariert:
    • ein Kontrollquadrant unbearbeitet zum testen ob sich von alleine eine Vegetation bildet
    • ein Kontrollquadrant nur mit einer Humusschicht zum testen ob sich mit Nährstoffreicherem Boden eine Vegetation selbständig bilden kann
    • mit Rasensamen
    • mit Humus und Rasensamen
    • mit Humus, Rasensamen und Würmern
    • mit Baumsetzlingen
    • mit Humus und Baumsetzlingen
    • mit Humus, Baumsetzlingen und Würmern
    • mit Gründüngepflanzen
    • mit Humus und Gründüngepflanzen
    • mit Humus, Gründüngepflanzen und Würmern
    • Stroh und Rasensamen
    • Stroh und Baumsetzling
    • Stroh und Gründüngepflanzen
    • Holzmulch und Rasensamen
    • Holzmulch und Baumsetzling
    • Holzmulch und Gründüngepflanzen

Außerdem würde ich gerne testen, welche Bäume am besten für die schnelle Aufforstung auf kargen Böden geeignet sind. Wenn möglich, sogar in verschiedenen Klimazonen.

Dritter Versuch:

In einer Unterseite dieser Webseite habe ich das Prinzip eines Gerätes vorgestellt, mit dem man die Luftfeuchtigkeit in der Umgebungsluft “ernten” kann, und so aus gewöhnlicher Luft Wasser extrahieren kann.

Als dritten Versuch will ich einen Prototypen dieses Geräts bauen und hierzulande in Deutschland testen. Dadurch kann ich sehen ob das Prinzip funktionieren kann, und wie effektiv dieses ist.

Diesen Prototyp will ich zuerst ohne selbstständige Stromversorgung bauen, um erst zu testen, ob dieses Prinzip überhaupt funktioniert. Dann kann das Gerät immer noch um ein Solar- oder Windturbineninselsystem erweitert werden. Ein solches Inselsystem ist im Grunde recht einfach zu bauen – ausserdem können diese bereits fertig erworben werden.

Update: Dieser Test ist durch das erscheinen von WaterSeer nicht mehr nötig.

Vierter Versuch:

Wenn der dritte Versuch erfolgreich und zufriedenstellend ausgefallen ist, muss natürlich noch getestet werden ob das Gerät auch unter Originalbedingungen in wasserarmen Gebieten funktionieren kann.

Deshalb will ich versuchen ein voll funktionsfähiges, komplett autarkes, also fertiges System zu bauen (inklusive Stromversorgung durch Solar-Inselsystem). Dann möchte ich dieses unter Realbedingungen im freien ohne externe Stromversorgung testen, um zu sehen ob es auch beim echten Einsatz wie erwartet funktioniert.

Fünfter Versuch:

Ein weiterer Artikel auf dieser Seite beschreibt eine Pflanzbox, mit der das Pflanzen von Bäumen beim aufforsten leichter fallen sollte, und für die Bäume besser sein soll. Natürlich will ich auch diese Idee ausprobieren, und testen ob die Box einen Unterschied macht, und wenn ja, wie groß dieser ist.

Dazu möchte ich 10 gleich alte Setzlinge der selben Baumart, von der selben Baumschule pflanzen. Jeweils 5 mit Pflanzbox und 5 ohne. Dann nach einem Jahr sollte man sehen, welche Bäume sich am besten entwickelt haben. Ausserdem kann man beim pflanzen testen, ob das pflanzen der Bäume nun mit oder ohne Box leichter gefallen ist.

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